Leistungsgerechter Auswärtssieg

 

Immer wieder haben wir ein Auswärtsspiel in Rothenburg. Bisher nahmen wir die Punkte immer gerne mit. Doch wie immer, war es eine knappe Kiste.

Auf Brett 8 konnte unser Ersatzmann Manfred Heinz nach der Eröffnung eine Qualität gewinnen. Sein Gegner zog daraufhin zu schnell und machte weitere kleine Fehler. Das ließ sich Manfred nicht mehr nehmen. 1:0

Gegen 16:45 wurde bei Dieter Lunz auf Brett 6 ein Remisangebot angenommen. Die Partie verflachte nach diversen Abtauschen zum möglichen Schwerfigurenendspiel. Darauf hatten beide Spieler keine Lust 1½:0½.

Mannschaftsführer Manfred Münster musste sich mit einer Zugwiederholung begnügen. In der Eröffnung vergaß unser Brett 4 einen Bauern zwischenzunehmen. Dies bedeutete eine schlechte Königsstellung ohne Rochade. Weiß drückte auf die e-Linie mit Remis. 2:1

Ebenso eine Kurzpartie auf Brett 5. Immer noch kränklich angeschlagen war Udo mit einer Punkteteilung einverstanden. Die Englische Eröffung brachte zwar einen Angriffspunkt auf d6, doch Schwarz hätte einen starken Springer auf d4 bringen können. Das Remis geht in Ordnung. 2½:1½.

Um 17:30 kippte die Partie von Jan (Brett 7). Zwar hatte er einen Bauern weniger, doch mit Dame, Turm und Läufer hätte eventuell etwas gehen können. Leider war die Stellung nicht mehr zu halten, als ein Doppelbauer auf f3 hinzukam und er eine Fesslung mit anschließendem Matt übersah. 2½:2½.

Nun waren noch die drei Spitzenbretter am Kämpfen. Erich Münster konterte auf Brett 2 gegen Königsgambit mit d5 und es entstand eine wilde Partie. Sein Gegner versuchte zwei Qualitäten zu opfern, doch Erich gab eine Qualität mit Damentausch zurück. Der König ging ins Quadrat zum gegnerischen Freibauern, während der Turm den weißen König abhielt. Dann liefen zwei Freibauern. 3½:2½

Brett 2: Diller-Münster E 0:1

Jörg Planner hatte eine harte Nuss zu knacken. Er spielte am Spitzenbrett (1) mit Weiß und ließ sich einen Trippelbauern auf der c-Linie verpassen. Dafür hatte er das Läuferpaar. Geschickt lavierte er seine Figuren und konnte über die b-Linie drücken und später die e-Linie für eine.n Bauernvorstoß ausnutzen. In beiderseitiger Zeitnot konnte er die richtige Zugfolge finden und mit dem Springer entscheidend in die gegnerische Stellung einbrechen 4½:2½.

 

Brett 1: Planner-Kotischke 1:0

Glück für Thomas auf Brett 3. In einer schönen Partie konnte er seinem Gegner zwei Doppelbauer verpassen und sein Springer stand super im Endspiel gegen den weißfeldrigen Läufer. Leider stellte er sich mit seinem König ein wenig ungeschickt auf und so konnte sein Gegner den Läufer befreien und stand besser. Das überraschende Remisangebot, da Rothenburg schon verloren hatte, nahm er an. 5:3

Die Verfolger gewannnen erwartungsgemäß, so geht der Tanz weiter. Am 03.03. geht es ein weiteres Mal nach Dinkelsbühl für Runde 6. Es sollte möglich sein, mit einer konzentrierten Leistung weiter vorne zu bleiben.

 

Link: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1418

UR

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