Glückliches 4:4 in Uttenreuth

In der 7. Runde mussten wir nach Uttenreuth. Leider waren wir nur zu Siebt, unser Brett 8 war unbesetzt. Dafür blieb bei dem Gastgeber Brett 3 frei, was
Udo einen kampflosen Punkt brachte. Wir starteten somit bei einem 1:1.


Brett 2: Erich ließ sich auf ein Schottisch ein und konterte mit der Variante d5. Leider ging sein Gegner nicht in die Falle, so wäre bei Erich ein Isolani übrig geblieben. Man einigte sich schnell auf Remis. 1½:1½.

Brett 4: Dieter spielte gegen ein Damenbauernspiel. Er baute sich vorsichtig auf und tauschte im Zentrum die Bauern und Läufer. So entstand nach 25 Zügen eine symmetrische Stellung. Die Remisanfrage wurde von Dieter angenommen 2:2

Brett 7: Tornalf probierte mit einem Vierbauernangriff seinen Gegner zu provozieren. Dieser opferte einen Bauern, um über einen Kreuzangriff in Vorteil zu kommen. Tornalf rochierte groß, statt den Bauern wieder zurückzugeben. Dies nutzte der Gegner aber nicht aus. So konnte unser Spieler seinen König bis nach a2 in Sicherheit zu bringen. Danach tauschte er geschickt alle Angriffsfiguren. Nach dem Damentausch hatte Tornalf die Oberhand und gewann. 3:2

Brett 6: Jan spielte mit Schwarz ebenfalls gegen ein Schottisch. Auch er wählte die Variante mit Lb4. Doch statt mit einem Isolani und Läufer gegen Springer zu spielen, versuchte er einen Mattangriff. Dieser ging jedoch schief. Erst mit eine Qualität weniger, nötigte sein Gegner Jan zum Damentausch. Mit Läufer gegen Turm hatte Jan keine Chance. 3:3

Brett 1: Jörg spielte gegen den Spitzenspieler von Uttenreuth. Mit d4 rechnete er sich die meisten Chancen aus. Sein Gegner opferte einen Bauern nachdem das Zentrum geöffnet wurde. In ausgeglichener Stellung bot Jörg Remis an, doch sein Gegner lehnte mit einer Bedenkzeit von knapp 8 Minuten ab. Nach einem Generalabtausch blieb ein schwieriges Endspiel mit Turm und Leichtfigur. Mit sehr genauem Spiel hätte Jörg die Stellung halten können. Doch er opferte die Qualität. Sein Läufer hatte gegen den Turm keine Möglichkeit und so viel sein Freibauer. 3:4

Brett 5: Manfred spielte mit Weiß seine Eröffnung mit Sc3. Der Gegner wählte die stabile Variante mit f6. Hier ließ sich sein Gegner den schwarzfeldrigen Läufer einsperren. Doch um die Stellung zusammenzuhalten musste Manfred seine Figuren oft umgruppieren. Während er am Damenflügel aufpassen musste, versuchte er am Königsflügel einen Angriff. In dieser Situation musste Manfred auf Sieg spielen, da sonst der Wettkampf verloren gehen würde. So opferte er eine Figur um in die Stellung einzubrechen. Sein Gegner sah nicht alle Drohungen und so konnte unser Mannschaftsführer nach Damentausch einen Freibauern durchbringen. Mit Qualität mehr gegen zwei Läufer war das Endspiel noch nicht erledigt. Erst nachdem sein Gegner in eine Gabel lief, war das 4:4 nach 81 Zügen erreicht.

Mit Glück und Zähigkeit konnten wir einen Mannschaftspunkt erzielen. Allerdings wird immer deutlicher, dass man grundsätzlich vollzählig antreten muss, um ausgeglichene Stellungen nicht überziehen zu müssen. Mit 6:8 Punkten ist der Klassenerhalt sicher geschafft. In Runde 8 haben wir Freilos. Die letzte Runde ist eine Heimkampf gegen Großenseebach am 14.05.

 

Link Ligamanager: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=1958

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