West-Derby mit hohem Sieg

Zur 7. Runde waren wir Gastgeber für die 2. Ansbacher Mannschaft. Leider konnten die Ansbacher nicht komplett antreten und liessen die letzten drei Bretter frei.

Mit dieser Hypothek gingen Brett 1 bis 5 in den Kampf.

Brett 6 Dieter 1:0, Brett 7 Fabian 2:0, Brett 8 Tornalf 3:0.

Brett 3: Peter wählte Französisch und sein Gegner tauschte auf d5 ab. Nach der Entwicklung entbrannte der Kampf um die e-Linie. Weiß hatte mehr Möglichkeiten. Peter ging hohes Risiko und hatte Glück, dass sein Gegner nicht den besten Zug fand. Nach Springeropfer wäre Peters Stellung schlechter gewesen. Dann überzog der Weiße die Stellung und Peter konnte eine Qualität erobern, indem er seinen Läufer zwischen Turm und Dame stellte. Dann hielt unser Spieler den Freibauern auf. 4:0

Brett 5: Manfred spielte mit Zugumstellung fast einen Franzosen. Sein Gegner kam mit der Eröffnung nicht zurecht und versäumte die Entwicklung. Nach grosser Rochade ging Manfred auf den mittigen König los. Sein Läuferpaar zwang die weiße Dame auf die Grundreihe und Manfreds Dame tauchte vor dem König auf. Dann ging es recht schnell, als Manfred die einzige Deckungsfigur tauschte. 5:0

Brett 4: Udo spielte gegen Russisch. Mit De2 hat er die meiste Erfahrung. Nach frühem Damentausch hatte Udo seinem Gegner einen Doppelbauern verpasst und hatte mehr Raum. Dann gewann Udo einen Bauern und stand gut. Er hatte alle Einbruchsfelder unter Kontrolle. Sein Gegner versuchte mit dem h-Bauern die Stellung zu öffnen, aber Weiß konnte zwei Freibauern bilden und wartete ab. Prompt kam der ungenaue Springerausfall und Udo konnte über e5 mit Schach und Sg6 in die Stellung eindringen. Schwarz versuchte ein Turmopfer, übersah aber ein Zwischenschach und hatte eine Figur mehr und eine gewonnene Stellung 6:0

Brett 1: Jörg spielte eine Art Wolga-Benoni und konnte mehr Raum auf dem Damenflügel sichern. Weiß musste geschickt seine Figuren postieren, und Jörg tat sich schwer, durch die Stellung zu kommen. Dann liess er Sh5 für Weiß zu und öffnete zu früh das Zentrum. Weiß hätte den Königsangriff forscher weiterspielen sollen, zögerte aber zu lange. Nach dem Dametausch konnte sich Jörg endlich befreien und konnte mit dem Turm über a2 eindringen. Weiß verdoppelte die Türme auf der g-Linie, doch Jörg stand da schon viel besser. 7:0

Brett 2: Erich spielte gegen Skandinavisch. Beide Kontrahenten entwickelten sich mit kurzer Rochade. Dann passte sein Gegner nicht auf und verlor den Bauern auf g6. Mit diesem Vorteil konnte Erich seine Bauern auf e5 und f6 postieren. Die Diagonalen waren ausschlaggebend. Schwarz versuchte noch auf der g-Linie etwas zu kreieren, aber Erich war einfach schneller. Nach Generalabtausch lief ein Bauer durch und Erich setzte Matt. 8:0

Etwas zu hoch fiel der Wettkampf aus. Es wäre auch schöner gewesen, wenn Ansbach vollständig hätte antreten können. Nach Ostern treffen wir am 07.04. in Nürnberg auf Tarrasch V.

Link Ligamanager: https://www.ligamanager.schachbund-bayern.de/mfr/ergebnisse/spielplan.htm?ligaId=2194

UR

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